Interaktive Medien

Liebe

Glaube / Spritualität / Tanzen

Fantasie mit Gegebenheiten verknüpfen,
damit meine ich z.B. Musik vorm inneren Auge zu visualisieren.
Oder sich die spirituelle Energie vorstellen. Damit kann man viele tolle Sachen fühlen und kommt besser ans eigene Unterbewusstsein. Ja, man macht sich was vor, aber das macht man sich immer wenn man glaubt dass das, was man sich vorstellt der Realität entspricht oder dass davon etwas von Relevanz sei.
Ich glaube selbst nicht dass diese Energie in der begreifbaren Realität existiert. Aber die interessiert mich für mich persönlich immer weniger. Für das Kollektiv ist Wissenschaft wichtig. Schön kann sie auch sein, aber erst wenn man seine Fantasie mit ihr verknüpft!
Illusionen für den Sake der Liebe, Revolutionär gegen die Verkopfung der westlichen Welt! hihi

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Gewissensfrage.

vom 15.12.10

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Ich betrat das bezaubernde, prunkverziehrte Luftschloss, musste mich beeilen, der Teufel hing mir an den Versen.
Ich genoss dieses sichere Gefühl nachdem ich die Tür schloss und wollte grade meine Kleider ausziehen. Dann fragte ich mich jedoch ob ich hier richtig bin. Etwas sagte mir dass ich es nicht war. Ich drehte also um, der Türhüter stand jedoch nun vor der Tür in einer wegversperrenden Haltung und beobachtete mich skeptisch. Er sagte mir “Junge… Geh da nicht raus.. Da draussen wartet die Realität auf dich.”. Doch ich nahm mir ein Herz, schlug ihn gegen die Wand und riss die Tür auf.
Ich trat hinaus, und da ich nicht nachdachte fiel ich 10 Meter tief. Klatsch, brach mir mein Rückgrat.
Bin im Wald gelandet. Überall kahle Bäume, blöder Winter. Hoffentlich findet mich der Teufel nicht dachte ich mir. 10 Tage orientierungslos, verfroren unter einem dieser Bäume. Wieder fasste ich mir ein Herz, bedankte mich beim Baum und verabschiedete mich. Dann lief ich los. Die vom Schnee weiße und frierende graue Katze hatte meine Ablehnung, bin allergisch gegen die Viecher also weiter gelaufen, dann kam der Geistesblitz, ich drehte um und gab ihr zu Essen. Sie schien mich zu mögen. Ich mochte sie auch.
So schlimm ist es hier wohl doch nicht. Hoffentlich geht die Sonne bald auf.

Eine Hoffnung

  • Im Original vom 13.01.11 00:59 Uhr

17. Jahrhundert. René Descartes haut den Satz raus “Ich denke, also bin ich”.
Das Mittelalter war ethisch und philosophisch nicht so wie wir heute sind, es ging um das Kollektiv, nur die Tatsache dass man Teil der Hierarchie war zählte. Dienen. Dann kam dieser Mann und dachte an sich, an das Ich. So entstanden im selben Jahrhundert Selbstportraits von Menschen die es auf einmal für gerechtfertig hielten (sich selbst darzustellen) sich als Individuum zu sehen. Die Menschen wurden sich selbst-bewusst. Der Individualismus entstand, und mit ihm gingen viele Tore auf. Das war ein Umbruch im Denken.
Seit dem gab es viel Entwicklung in dieser Philosophie des Egos, des Individuums, das ja sehr spannend sein kann, aber auch viel Schaden mit sich bringt, der Kapitalismus stützt sich auf diese Philosophie. Doch das wird langsam verstanden, die Menschen erkennen, dass sie zu viel an sich selbst denken, die Menschen erkennen wie es leichter geht, dass die Liebe einen glücklicheren Weg bereit hält, und die Solidarität zueinander und die Zurückstellung des Egos. Mehr und mehr Menschen fangen an mit der ganzen Welt zu vergleichen, eines der wenigen positiven Resultate der Globalisierung. Muss diese überhaupt schlecht sein, wenn es ein globales Ändern im Denken gibt? Der nächste philosophische Schritt, der Altruismus, der Holismus. Damit sich das Loch in den Herzen der Menschen, die Negativität und Hoffnungslosigkeit, die Unfähigkeit zur Erkenntnis der Schönheit überall um uns rum nicht mehr bodenlos scheinen muss, sondern narblos geheilt werden kann, durch Bewusstsein im Jetzt, für die Anderen mit positiver Grundhaltung. “Hey, nichts ist so wichtig für mich dass du es nicht haben sollst, wirklich nicht.”
Ich glaube das wäre wunderbar. Jetzt brauch es nur noch ein paar Helden die noch laut genug sein können…